I feel like falling
All of the time
I cant hold onto something
And i dont know where I’ll land
Sometimes i want to sleep forever
Though the next day
No one can stop me breathing
Still running
But never moving
Not being able
To breathe at all
Blog
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The anger went on for no reason
But I’d stay with you all of the seasons
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Von weitem stets gut zu erkennen
Die Schuhe hängend am Rucksack
Halbaufgesetzte Mütze
Und natürlich alles von Patagonia
Aber hey,
„Wusstest du, dass ich bouldern geh?“
Ja, das kann ich sogar riechen
So duftend hängen die Schuhe am Rucksack
Und den Club Mate aus deinem Atem
Obwohl dir das Zeug doch nicht mal richtig schmeckt
Naja, es gehört halt dazu, is so unser Ding
Vor dem Bouldern:
Noch ein Cappuccino
Aber mit Hafermilch bitte
Um die Koffeinsucht jeder Studenten oder Lehrer zu übertreffen
Und nach einer Stunde Klatsch und Tratsch an der Theke gehts dann wohl endlich los
Bevor man Sport macht, sollte man sich doch aufwärmen, oder?
Ach nein
Kletter einfach los, dann kommst du schon rein
Wo rein?
In die Schuhe die zwei Größen zu klein sind und riechen, als wäre darin ein Tier gestorben?
Kein Wunder, dass niemand Fußbilder von uns will
Bei uns gibts nur Onlyfans vom Schulterblatt
Warum benutzt du denn auch ständig dieses Chalk
Ich hoff dieses weiße Pulver kommt nicht zufällig eingeschweißt aus Südamerika
Und warum ist es überall?
Das bringt mir nix, wenn ich trotzdem runterfall
„Einfach halten“
„Einfach halten“?
Vielleicht solltest du mal deinen dritten Müsliriegel in der Fresse halten und einsehen, dass ich schwach wie ein Stock bin
Meine Finger sind nicht gemacht sich an 5mm Kanten zu halten
Nur weil deine Hornhaut dicker als deine Daunenjacke ist, musst du nicht Allen sagen
„Hey, wusstest du, dass ich bouldern geh.“
Wenigstens sehen meine Hände nicht aus wie ein Schlachtfeld
Nur tut trotzdem die Seele weh, wenn man runterfällt
Und ich gleich den Routenschrauber verklag
Bis du dann wieder von der Seite kommst mit:
„Willst du wissen wie ich die Route gemacht hab?“
Uff
Ja, bitte
Damit dein Ego glücklich ist
„Du musst nicht groß dafür sein“
Es sieht bei dir aber aus, als wüsste ich nicht wie ich meine Gliedmaßen koordiniere
Und ich den Verstand verliere
Wenn du auch noch dein T-Shirt ausziehst
man noch mehr von dir riecht
Als hättest du dadurch 20% mehr Kraft freigeschaltet
Die langen Haare über die schwitzende Haut wehen
Und ich trotzdem irgendwie anfange zu verstehen
Warum man das eigentlich macht
Trotz, dass der Eintritt in die Halle so im Geldbeutel kracht
Die Schuhe an den Füßen nichts Angenehmes sein sollen
Wir nicht wirklich überall Chalk verteilen wollen
Obwohl danach überall Alles wehtut
Sogar Stellen, die du nicht wusstest, dass sie existieren
Denn man weiß, dass man was gemacht hat
Man ein paar neue Boulderfreunde gefunden hat
Auch wenn es immer die Leute gibt, die sich nur mit den Armen nach oben ziehen
Die dein Projekt zum Aufwärmen nutzen
Und es trotzdem Spaß macht
Weil das Adrenalin ballert, wenn man endlich oben ist
Nach ungezählten Versuchen
Die Route eigentlich schon aufgegeben
Genau diese Kraft will man erleben
Text für Poetry Slam März 24
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Gemeinsam fühlen
Zu zweit zusammen allein sein
Wie ich hier grad in meinem Kopf bin
Und es tut weh, allein mit dir zu sein
Zu wissen, du wirst woanders leben
Und du wirst lachen
Glücklich sein
Hätte uns schon klar sein sollen
Als wir das erste Mal die Nacht eroberten
Und es tut trotzdem weh
Bisschen zu arg
Grad eben
Und sonst eigentlich auch
Du bist doch noch da
Hier grade eben
Ich seh dich in meinen Augen
Ich kann dich fühlen
Ich kann dich sehen
Nennt man das dann schon Entzug
Ich bin doch nicht sehnsüchtig
Obwohl ich süchtig bin
Und mich ständig nach dir sehne
Auch wenn du neben mir stehst
Doch vor allem
Wenn du gehst
Schon wieder gehst
Und diesmal weiter weg
Ich dich nicht aufhalten kann
Sich Scherben in meiner Brust sammeln
Mein Herz da aber nicht ganz mitkommt
Hey Mama, ich hab da diese Schmerzen in der Brust (auf die Brust zeigen)
Weil du mir passiert bist, weils schön ist
Weil ich so gern mit dir tanz‘
Ich grad so verloren bin
Weil ich dich so nicht gehen lass
Obwohl Alligatoah uns doch sagte
Just stay in Touch
Kann mich nirgends festhalten
Dich nur in den Träumen spüren
Dich in der Musik hören
Versuchen mich nicht allein zu fühlen
Nicht allein zu fühlen
Gemeinsam zu sein
Zu leben
Es kein Morgen gibt
Wir in der Nacht weiterleben
Nur auf den Sonnenaufgang warten
Versprich mir, dass dieser Tag nie wird enden
Die letzten Sterne sehen
Bis wir uns das letzte Mal sehen
Das letzte Mal fühlen
Weil du gehst
Mein Kopf nicht mitkommt
Mein Herz nicht mitkommt
Mich das ein bisschen vorsichtig zerstört
Ich Es mehr will als zu können
Aber selber nicht mitkomm
Und wir beide gemeinsam fühlen
Wir zu zweit zusammen allein sind
Die Gefühle zwischen uns noch eins sind
Und wenn Zeit alle Wunden heilt
Will ich, dass die Zeit mit dir bleibt
Text für Poetry Slam März 24
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Slightly walking
Moving forward
Getting stressed
To be freeOverthinking
Flowing thoughts
Deeper colours
Dreams of flowersSlowly walking
To the sunset
Higher breathing
To be living
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Denn man ist nicht für immer verschwunden
Indem sich alles dreht
Und sich alles so anfühlt
Als wenn nur noch der Wind weht
Weil man die Augen zu macht
Der Regen immer länger fällt
Und mich bei mir hält
Wenn ich dem Verschwinden entfliehe
Und für immer bei dir bliebe
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Das Leben ohne Farbe
Das Laufen ohne Gefühle
Das Atmen ohne GewichteOhne oder mit,
Weil ich im Großen Bild
Das Letzte in Allem seh
Wie der Wind weht
Und uns Allen entgeht
Und wir uns immernoch fühlen
Wie bei letzten Gefühlen
Und als wir längst zu weit gelaufen
Uns das Leben vermalt genießen
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Why
Why can’t i sleep
Just so tired
But my eyes won’t Fall
Already hearing the alarmDon’t want to wake up
But still want to sleep
I let cold air crush on me
Breathing forever
Hopelessly dreaming
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To be counscious
Of breathing
Feeling
Like falling
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Und es Luft zum Atmen gäbe
Wasser zum Trinken
Und Lichter zum Sehen
Dann würde ich morgens aufbrechen
Meine Sachen packen
Die Erinnerungen zuhause lassen
Nicht alle, nur die meisten
Meine Schuhe anziehen und loslaufen
Ich seh die Sonne grad aufgehen,
mach mich aber auf den Weg in Richtung Sterne
Mit tiefem Atem, ein kurzer Blick zurück
So vierliebt bin ich in die Ferne
Meine Füße werden heute nicht aufgeben
Ich werde nicht rennen,
doch Pausen gibt es keine
ich muss hier weg, ich will hier nicht verbrennen
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Ich öffne meine Augen
Fühl die kalte Luft auf der Haut
Die Sonne auf meiner Stirn
So grell scheint sie grad
So brennend, rot-orange
Erfüllt den ganzen Himmel
Lässt deine Augen leuchten
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Versuch sie nicht zu zeigen
Die Angst die in mir lauert
Obwohl das warten sowieso noch ewig länger dauert„Man merkt erst, dass man etwas braucht, wenn man es nicht mehr hat“
Also merk ich jetzt, dass ich dich brauch
Denn es tut immer ein bisschen weh, wenn du gehst
Doch ich hab jetzt zu oft gesagt, dass du mir fehlst
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Weil für ihn Zeit mehr kostet, als es Geld je tun wird. Der Moment so einzigartig, auch wenn er vergessen, doch jeder so einzigartig entstanden. Weil er die Uhr nicht anhalten kann, es leider keine Unendlichkeit gibt, er irgendwie versucht in wunderschönen Worten seine Gefühle rauszuschreien und die Musik immer hört.
Weil ich doch einfach nur bei dir sein will, nicht, dass du weg gehst. Weil du mir so wichtig bist, ich dich festhalten will, dich aber loslassen muss.
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Es sich eigentlich normal anfühlen sollte
Mein Puls aber durchdreht
Mein Kopf grade selbst nicht weiß was abgeht
So falsch fühlt es sich in meiner Haut an
Weil ich die Leere ständig ignorier
Ich nichts gegen die Stille tu
Meine Müdigkeit nicht durch die Anstrengung kommt
Und das Atmen immer mehr wehtut
Weil ich keine Antwort weiß
Denn wir stehen gerade hier
Und du frägst: „wie geht’s dir?“
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Hallo, ich bin Luca und ich hatte Höhenangst.
Dort hab ich Zeit
Denn ich bin nicht verschwunden
Wenn die Luft mich dann befreit
Erst dann hast du mich gefunden
In der Umarmung
Kenn ich dich
Weil der Wind die Stille erfüllt
Durch meine Lungen so stechend
Mein Herz brechend
Begegne ich dir lächelnd
Stets schwitzend, keuchend
Und versuche mich festzuhalten
An dir
Weil du nicht fortgehst
Und ich seh, dass ich angekommen bin
Ganz oben, oh Gott so weit oben
Meine Angst in der Tiefe so verwoben
Ich mich irgendwo halten will,
ich bleiben will
und nicht umkehren mag
fühle mich befreit durch diese Luft
Im Fallen hab ich so viel Zeit verbracht
und ich seh mich um
so anders und wunderschön
wie immer, wenn ich bei dir steh
weil meine Erinnerungen mehr sind
als ein Bild im Kopf
sondern die pure Emotion
wenn ich dich seh
und mein ganzer Körper tut weh
denn ich bin so weit gelaufen
viel zu hoch für meine Angst schon gegangen
doch hab ich mein Ziel erreicht
denn ich bin wieder bei dir
egal, wo ich gerade bin
wenn ich an dich denk
In der Stille, so ruhig
deinen Puls in meinem Atem spür
ich meine Augen schließ
wir zusammen auf dem gleichen so hohen Berg stehen
so lange, bis diese endlosen Träume vergehen
will gar nicht nach unten, sondern in deine Augen sehen
In den Bergen
Dort oben hab ich Zeit
Weil sie stehenbleibt
Wie mein Blick
Der hängenbleibt
Am Horizont
Näher am Himmel
Näher an dir
Als könnt ich grad in deine Augen sehen
Nur eine Minute,
mit dir, hier
mit dir, zuhause
Ich atme
Weil 79 Tage zu lang sind
Leb ich für den Moment
Nicht für die Ewigkeit
Du aber immer noch in meinem Herzen bist
Mir meine Brust erdrückst
Meine Augen schließt
Fühl deinen Wind, der um mich fließt
Und bleib auf dem Berg bis in die Nacht
Die Zeit in der deine Seele erwacht
In den Sternen die wir im Sommer,
nicht nur sahen, sondern fühlten
ein letztes Mal will ich dich noch sehen
wohin werde ich auf diesem Berg noch gehen
eine letzte Umarmung, der letzte Blick
ein Ende der lautlosen Musik
Das lange Fallen, gelandet in jeder Szene
Nur die Sehnsucht erzeugte letzte Träne
Du bist nicht da, ich sehe die Sterne
Und trotzdem spüre ich deine Wärme
Wie glücklich du hier hoch oben klangst
Hallo, ich bin Luca und ich hatte Höhenangst.
Text für Poetry Slam Dezember 23